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Gedenkorte des Naziterrors

Exkursion


Kursnummer:
SZ110-091

Volkshochschule:

Steglitz-Zehlendorf

Auskünfte zur Anmeldung:

Tel.: (030) 90299 6156, , E-Mail: vhs-service@ba-sz.berlin.de, www.vhssz.de

Fachliche Beratung:

Herr Michael S. Rauscher, Tel.: (030) 90299 5084, Fax: (030) 90299 5040, E-Mail: michael.rauscher@ba-sz.berlin.de

Beschreibung:

Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Rechtsrucks, dessen wesentliches Merkmal der Geschichtsrevisionismus, das gezielte Umschreiben der Geschichte, ist, bekommt das Gedenken eine zentrale Rolle in der Verteidigung von Wissen über geschehenes Unrecht, geleugnete Verantwortung und als Ort der Beglaubigung humaner Orientierung. Wenn Politiker:innen mit Blick auf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von einem "Denkmal der Schande" spechen und davon, dass "die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen" zu ehren seien, ist es höchste Zeit, sich des Grauens, des Mordens und des Leugnens zu erinnern und ihm bewussten Umgang mit historischen Fakten entgegen zu setzen. Unsere Exkursion führt uns zu vier Gedenkorten an die Verbrechen der Nazizeit: zu den Gedenkorten in Plötzensee, Levetzowstraße, Putlitzbrücke und Güterbahnhof Moabit.

Zur Kursleitung: Friedrich Burschel ist Historiker und Politologe und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Erinnerungskultur und Gedenken an die Verbrechen der Nazizeit.


Zusatzinformation:

Die Exkursion startet um 16.00 Uhr vor dem Osteingang des S-Bahnhofs Beusselstr. Endpunkt ist der U-Bahnhof Hansastraße.

Bitte beachten Sie:

Anders als im Programmheft ausgeschrieben findet die Führung am Sonntag, 8. November 2026, 14.00-16.00 Uhr statt (nicht am 3.9.2026).

Kursleiter/-in:

M.A. Burschel, Friedrich

Unterrichtseinheiten (45 Min.):

2 UE

Entgelt:

8.01 EUR

Ermäßigt:

8.01 EUR

Veranstaltungsort/Termin(e):
Treffpunkt, Berlin,, siehe Kursbeschreibung
So, 08.11.2026, 14:00 - 16:00
 
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