Die Farbe Blau: Eine kulturgeschichtliche Betrachtung durch Kunst und Literatur
Vortrag Kunstgeschichte
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Kursnummer:
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Re2234-F
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Volkshochschule:
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Reinickendorf
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Auskünfte zur Anmeldung:
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Tel.: 030 90294-4800,
Fax.: 030 90294-4812,
E-Mail:
vhs@reinickendorf.berlin.de,
http://www.vhs-reinickendorf.de
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Fachliche Beratung:
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Herr Steffen Cyrus, Fax: 030 90294 4812, E-Mail:
steffen.cyrus@reinickendorf.berlin.de
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Beschreibung:
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Hell, glänzend bedeutete das Wort blau wohl ursprünglich. Auf Himmel und Meer beziehen es die Menschen in Europa seit dem Mittelalter. Im zwölften Jahrhundert setzt sich der Brauch durch, Maria, der Gottesmutter, einen blauen Mantel zu malen. Färberwaid und Indigo bringen Blau in die Kleidung der Lebenden. Für die Malerei muss es von weither beschafft werden: Lapislazuli wird in der Zeit der Renaissance wie Gold bezahlt. 1706 bekommt Berlin ein eigenes Blau. Johann Jacob Diesbach gelingt die synthetische Herstellung von Blau: das Berliner Blau, auch Preußischblau genannt. In der Romantik steht die blaue Blume als Symbol im Mittelpunkt. Blau wird die Farbe der Sehnsucht, der Treue. "Was wissen die Armen, denen nie ein Blau aufging", fragt die Lyrikerin Else Lasker-Schüler und ihr Zeitgenosse Franz Marc gründet gar den Blauen Reiter, betitelt ein Werk "Der Turm der blauen Pferde". Heute gilt die Farbe Blau als Lieblingsfarbe von einem Fünftel aller Deutschen. Folgen wir ihrer Geschichte durch Literatur und bildende Kunst.
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Zusatzinformation:
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Der Kurs wird geleitet von Dr. Gerhild Komander.
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Bitte beachten Sie:
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Kursleiter/-in:
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Dr. Komander, Gerhild
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Unterrichtseinheiten
(45 Min.):
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2 UE
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Entgelt:
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8.80 EUR
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Ermäßigt:

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5.90 EUR
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Veranstaltungsort/Termin(e): |
| Hallen am Borsigturm, 13507 Berlin, Am Borsigturm 6, Raum 4.100 |
| Di, 18.02.2025, 15:30 - 17:00 |
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