Fahrradroute Produktion und Munition
|
Kursnummer:
|
Sp1.410-F
|
|
|
Volkshochschule:
|
Spandau
|
|
|
Auskünfte zur Anmeldung:
|
Tel.: 90279 5000,
Fax.: 90279 5001,
E-Mail:
info@vhs-spandau.de,
http://www.vhs-spandau.de
|
|
Fachliche Beratung:
|
Frau Katja Schubert-Linder, Fax: (030) 90279 5001, E-Mail:
k.schubert-linder@ba-spandau.berlin.de
|
|
Beschreibung:
|
Die Fahrradroute Produktion und Munition führt durch den Westen Berlins. Spandau zählt zu den wichtigsten Industriebezirken der Stadt. Weite Bereiche des Bezirks sind von zwei starken industriellen Entwicklungen geprägt: von den Bauwerken der Militär- und Festungsstadt und von den Fabrik- und Wohnbauten der Siemensstadt. Die Zitadelle mit ihren Befestigungsanlagen bot Schutz für die geheime Produktion von Wehrtechnik. So entwickelte sich Spandau zum Zentrum der preußischen Rüstungsindustrie.
Anfang des 20. Jahrhunderts zieht es Großkonzerne in die damals noch eigenständige Stadt Spandau, die erst 1920 ein Teil von Groß-Berlin wird. Mit der zunehmenden Industrialisierung benötigen die Industriebetriebe immer neue und größere Produktionsstandorte. Eines dieser Unternehmen ist Siemens.
Mit den Fabriken kommen die Arbeiterinnen und Arbeiter. So entsteht mit der Zeit rund um die Fabriken von Siemens ein neuer Stadtteil: die Siemensstadt. Dort lässt der Konzern moderne Wohnsiedlungen mit kulturellen und sozialen Angeboten errichten. Genau wie die AEG im Osten von Berlin setzt auch Siemens im Westen der Stadt neue architektonische Maßstäbe. Erst die Küche - dann die Fassade! fordert die Reichstagsabgeordnete Marie-Elisabeth Lüders 1931 in der Weimarer Republik. Denn Ende der 1920er-Jahre herrscht in Berlin große Wohnungsnot. Tausende leben in Lauben, Baracken oder abbruchreifen Altbauten.
Lüders initiiert 1928 den Bau der Siedlung Haselhorst durch die “Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen?. Ziel der Forschung ist es, erschwingliche Kleinwohnungen mit funktionalen Grundrissen in unterschiedlichen Gebäudetypen zu bauen. Dabei stehen effektive Baumethoden und günstige Materialien im Fokus. So entsteht die größte vom Staat in Auftrag gegebene Siedlung der Weimarer Republik.
Der Tourenleiter wird Ihnen an ausgewählten Standorten Bilder zeigen, wie es dort früher oder drinnen ausgesehen hat.
Die Radtour hat eine Länge von ca 20 km. Start und Ende ist vor dem Rathaus Spandau. Pause ist im Kulturbiergarten in der Jungfernheide geplant.
|
|
Zusatzinformation:
|
|
|
Bitte beachten Sie:
|
|
|
Kursleiter/-in:
|
von Blomberg, Axel
|
|
Unterrichtseinheiten
(45 Min.):
|
5 UE
|
|
Entgelt:
|
19.99 EUR
|
|
Ermäßigt:

|
12.00 EUR
|
|
Veranstaltungsort/Termin(e): |
| So, 26.04.2026, 12:00 - 16:00 |
|
|
|
| |