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Wohnen in Berlin. Berliner Wohnhäuser vom Bauernhaus zum Massenwohnungsbau

Bildungszeitseminar - Architekturgeschichte, Stadterkundung, Museumsbesuch


Kursnummer:
TS102.005H

Volkshochschule:

Tempelhof-Schöneberg

Auskünfte zur Anmeldung:

Tel.: (030) 902 77-30 00, Fax.: (030) 902 77 -89 44, E-Mail: vhs@ba-ts.berlin.de, https://www.berlin.de/vhs-tempelhof-schoeneberg/

Fachliche Beratung:

Herr Martin Behringer, Tel.: (030) 902 77-3000, Fax: (030) 902 77-8944, E-Mail: Martin.Behringer@ba-ts.berlin.de

Beschreibung:

Die architektonische Vielfalt im Berliner Wohnungsbau ist unschlagbar.
Es gibt 1.968.300 Wohnungen in der Stadt. Die Wohnhäuser spiegeln die politischen Haltungen. Wirtschaftsliberale Ansichten ließen sogenannte Mietskasernen und Gründerzeitviertel entstehen. Sozial-liberale Köpfe setzten ab 1920 grundlegende Reformen für ein menschenfreundliches Wohnen für Alle durch.
Architekten wie Bruno Taut und Hans Scharoun entwarfen Siedlungen, die heute zum Weltkulturerbe zählen. Martin Wagner schuf 1924 die Grundlage dafür: mit einer neuen Steuer als Finanzquelle und der GEHAG (Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft) als Dachorganisation.
Auch die Organisationsformen sind vielfältig: Vom eigentümlichen Einfamilienhaus (im größten zusammenhängenden Einfamilienhausgebiet Europas) über genossenschaftliche Geschosswohnungen bis zu privatwirtschaftlichen Wohnsilo-Einheiten. Vom 17. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart werden wir die Wohngebäude und ihre Entwicklung allein an Berliner Beispielen betrachten. Welche Stadt bietet mehr genossenschaftliches Wohnen? Welche Häusertypen entstanden in den letzten 60 Jahren?
Mit einem Blick auf die „Geschichte des Wohnens“ bietet Ihnen das Seminar Einführung und Überblick in das faszinierende Thema "Wohnen in Berlin". Das Seminar wird ergänzt durch dialogische Stadtführungen, die Beispiele aus vier Jahrhunderten zeigen, und einen Museumsbesuch.
Am Ende steht der Ausblick in die Zukunft: Wie steht es um die Nachhaltigkeit der verschiedenen Wohnformen? Was steht hinter der neuen Bewegung „EinfachBauen“?

Für die laufintensiven Exkursionen fallen auch Kosten für ÖPNV an, ebenso für den Museumsbesuch.


Zusatzinformation:

Dieser Kurs gilt gemäß § 10 Abs. 6 des Berliner Bildungszeitgesetzes ? BiZeitG (GVBl. vom 05.07.2021 S. 849) als Bildungsveranstaltung im Sinne der politischen Weiterbildung anerkannt. Diese Anerkennung gilt nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gemäß § 1 Abs. 1 des oben genannten Gesetzes, die bei einem Arbeitgeber im Bundesland Berlin beschäftigt sind. Das Thema ist bildungsrelevant und der Veranstaltung liegt ein pädagogisch-didaktisches Konzept zugrunde. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Wissens- und Kompetenzvermittlung. Die Lehrkraft verfügt über fachliche und pädagogische Qualifikationen:. Die Kunsthistorikerin und Historikerin ist als wissenschaftliche Autorin, Dozentin und Reiseleiterin tätig. Information zur Kursleitung.

Bitte beachten Sie:



Kursleiter/-in:

Dr. Komander, Gerhild

Unterrichtseinheiten (45 Min.):

40 UE

Entgelt:

139.80 EUR

Ermäßigt:

71.40 EUR

Veranstaltungsort/Termin(e):
Schöneberg, VHS, 10781 Berlin, Barbarossaplatz 5, Raum U19, Untergeschoss
Mo, 05.10.2026, 10:00 - 12:30
Berlin,, Ort: Siehe Text
Mo, 05.10.2026, 12:30 - 17:00
Schöneberg, VHS, 10781 Berlin, Barbarossaplatz 5, Raum U17, Untergeschoss
Di, 06.10.2026, 10:00 - 13:00
Berlin,, Ort: Siehe Text
Di, 06.10.2026, 13:00 - 17:00
Schöneberg, VHS, 10781 Berlin, Barbarossaplatz 5, Raum E11
Mi, 07.10.2026, 10:00 - 13:00
Berlin,, Ort: Siehe Text
Mi, 07.10.2026, 13:00 - 17:00
Do, 08.10.2026, 10:00 - 17:00
Schöneberg, VHS, 10781 Berlin, Barbarossaplatz 5, Raum U17, Untergeschoss
Fr, 09.10.2026, 10:00 - 13:00
Berlin,, Ort: Siehe Text
Fr, 09.10.2026, 13:00 - 17:00
 
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